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Di, 21.01.2014

#MOP14 Eröffnungsfilm: Zweisitzrakete [4.5/5]  

Filed under: Film,Medien,Unterhaltung von Martin Wanke, 02:05:41 Uhr
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Dieses Jahr gab es wieder eine Komödie als Eröffnungsfilm des Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis: Zweisitzrakete von Hans Hofer. Die Story hat man vermutlich schon mal in ähnlicher Form gesehen (Mann will anderen Mann die Frau ausspannen), die wird hier aber nicht nur auf erfrischend originelle und skurrile Art, sondern auch handwerklich (Kamera: Leena Koppe, Ton: Moritz Fritsch sowie Musik: Bernhard Fleischmann & Boris Fiala sind mir besonders positiv aufgefallen) gut erzählt: eine Therapiegruppe des Mitbewohners besagten Mannes plant einen Einbruch im technischen Museum als Hilfsmaßnahme, die Dame des Herzens doch noch zu überzeugen. Neben vielen liebevollen Details (Pinguine!) lernt der geneigte Zuschauer nicht nur, dass die Polizei in Wien wohl nur über zwei Personen verfügt, nämlich zwei gutaussehende Polizistinnen, die immer zur Stelle sind und das Richtige tun, wenn es notwendig ist, sondern auch, dass die Tauben immer noch die besten Grantler sind, vor allem, wenn sie sich über fliegende Tomaten unterhalten. Und überhaupt: wer hatte noch keine Klemptnerphantasien (ja, da geht es um Sex, aber auch um Super Mario)? 😉
Fazit: ein sehr gelungenes Erstlingswerk von Hans Hofer, das nicht nur in meinen Augen ein würdiger Eröffnungsfilm des 35. Filmfestivals Max Ophüls Preis war, sondern auch insgesamt sehr gut angekommen zu sein scheint. In meiner vorläufigen Wertung vergebe ich 4.5 von 5 Punkten (Abzüge für das natürlich vorhersehbare Ende sowie die nicht gerade neue Grundidee).
Tipp: wer es verpasst hat: der Film ist am Samstag um 20:00h im CineStar 1 noch einmal zu sehen.

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Do, 21.01.2010

MOP – Kurzbewertungen und Zeitplan online  

Filed under: Film,non-digest,Unterhaltung von Mawan, 08:52:52 Uhr
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Leider komme ich momentan nicht dazu, genauere Beschreibungen der Filme und der sonstigen Dinge und Ereignisse rund um das 31. Filmfestival Max-Ophüls-Preis zu bloggen, aber mittlerweile sind immerhin schonmal die Punktbewertungen (5 = top, 1 = Flop, 0 = (noch) nicht gesehen) sowie mein Zeitplan für das Festival online.

Wer also mal schnell schauen will, was mir wie gut gefallen hat oder wo man mich voraussichtlich auf dem Festival treffen kann, hat somit eine Stelle, wo man sich auf dem Laufenden halten kann; die Planungen für die Zukunft könnten sich noch kurzfristig ändern.
Die Daten werden voraussichtlich jede Nacht zwischen 1 und 2h für den jeweils vorangegangenen Festival-Tag aktualisiert.

Vielleicht trifft man sich ja mal auf dem Festival? Ich kann es nur empfehlen…

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Mo, 11.01.2010

MOP – Tag 0: Blaue Stunde  

Filed under: Film,non-digest,Unterhaltung von Mawan, 08:43:57 Uhr
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Kaum hat das neue Jahr begonnen, steht auch schon der erste Höhepunkt vor der Tür: demnächst beginnt in Saarbrücken das 31. Filmfestival Max-Ophüls-Preis. Vom 18.-24.01.2010 wird es wieder diverse Filme in verschiedenen Reihen zu sehen geben.

Den offiziellen Auftakt incl. Start des Vorverkaufs bildete wie immer die „Blaue Stunde“. Böse Zungen behaupten, der Name leite sich von der Farbe erfrorener Zehen ab – zwar finde ich die Idee generell gut, den Festivalstart in den Innenhof der Stadtgallerie zu legen, nur leider findet das ganze im Januar und somit häufiger bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt statt, was trotz Tee, Kaffee, Glühwein (und auch die Backherzen fehlten nicht!) etc. die Stimmung doch etwas drückt, somit wird die Veranstaltung durch eine etwas gehetzte „schnell wieder ins Warme“-Aufbruchstimmung überschattet. Frühere Veranstaltungsorte wie das Filmhaus (dafür wohl mittlerweile zu klein), nach dem Hinzukommen des CineStars als Festivalkino der dortige Saal 11, die Johanneskirche etc. hatten auch ihre Vorteile…
Dennoch muss man bei der Herkunft des Namens wohl von anderen Erklärungen ausgehen, außerdem passt der Begriff natürlich zu den blauen Herzen im Festivallogo, auch wenn das Plakat (vgl. oben) dieses Jahr eher von weißen Herzen geschmückt wird, die noch dazu der Gefahr eines Beschusses ausgesetzt sein könnten. Nun ja, an das Plakat von 2008 kommt vermutlich so schnell keines mehr heran – besonders schön sah es in der beleuchteten Version der Saarbrücker Leuchtreklame (vgl. links) aus, und man geht ja schließlich nicht wegen des Plakats zum Festival…

Natürlich gab es auch dieses Jahr die ersten Kurzfilme aus dem Programm des bevorstehenden Festivals zu sehen, eher aus der Richtung kurz (Kurzfilme können ja bis zu einer halben Stunde dauern…) und lustig.
Im einzelnen waren das:

  • „Rummel“ von Benjamin Teske, der bereits letztes Jahr mit „Try a little tenderness“ vertreten war – ein Beziehungsgespräch in etwas ungewöhnlicher Umgebung; zu sehen in der Kurzfilmreihe 1: (Ex)Paare
    Recht unterhaltsam, sehenswert.
    4.5/5 Punkten.
  • „Oma rennt!“ von Nikolaus von Uthmann – auch im hohen Alter kann man durchaus noch in Wettkämpfe verwickelt werden; zu sehen in der Kurzfilmreihe 4: (Über)Leben
    Eine nette Idee mit lustigen Szenen.
    3.75/5 Punkten.
  • „Fröhliche Weihnachten“ von Till Endemann, Fans des Festivals sicherlich noch aus früheren Jahren bekannt durch Kurzfilme wie „Vergissmeinnicht“ oder „Strafstoß“, die Langfilme „Kometen“ und „Das Lächeln der Tiefseefische“ sowie einer Sonderveranstaltung in der sparte4 – ein Film über das „Wettrüsten“ mit Weihnachtsdekorationen; ebenfalls zu sehen in der Kurzfilmreihe 1: (Ex)Paare
    Schwarzer Humor, recht witzig und für alle Leute, die sich von den ganzen blinkenden Lichtern an jeder Ecke zur Weihnachtszeit genervt fühlen, ein Muss.
    4.75/5 Punkten.

Von den äußeren Bedingungen abgesehen ein durchaus gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht!

Mal schauen, ob ich es auch in der Festivalwoche schaffen werde, hier oder via Twitter mindestens kurz über empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Filme, das Drumherum etc. zu berichten; vor habe ich das durchaus, aber so eine Festivalwoche ist erfahrungsgemäß recht anstrengend, so dass ich nichts versprechen will…

Über das weitere Programm kann man sich u. a. auf der Festival-Homepage einen Überblick verschaffen, den Festivalguide gibt es ebenfalls online (sowohl im Flash– als auch im PDF-Format); neben diesen Heften mit Kurzbeschreibungen zu allen Filmen gibt es auch die Timetables kostenlos in gedruckter Version z.B. in allen Festivalkinos; lediglich der Katalog kostet normalerweise Geld.

Ich freue mich jedenfalls auf die Festivalwoche, die ich traditionsgemäß hauptsächlich mit Filmschauen sowie ein paar kurzen Unterbrechungen zum Schlafen und Essen verbringen werde, auch wenn mich wohl auch dieses Jahr wieder einige Leute etwas seltsam anschauen werden, wenn ich ihnen sage, dass ich in dieser Woche keine Zeit habe, da ich da im Kino sein werde…

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