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Mi, 10.10.2012

Zuschauersuche Zwonull: „Das Kind“  

Filmposter "Das Kind"Ein neues Konzept verfolgt die Low- Budget-Filmproduktion von „Das Kind„: man hat den Werbeetat heruntergekürzt und das entsprechende Geld in den Film selbst gesteckt; dafür hofft man nun, die so entgangene Aufmerksamkeit durch Blogger etc. wieder auffangen zu können.

Das ist doch mal ein interessanter Ansatz, ich unterstütze das jedenfalls mal (und zwar nicht nur, weil man so auch Freikarten für den Film erhalten kann…) 🙂 Und außerdem klingt eine Verfilmung eines Sebastian-Fitzek-Romans ja auch recht vielversprechend, zumal auch einige namhafte Darsteller wie Ben Becker und Dieter Hallervorden mit von der Partie sind; der Regisseur Zsolt Bács war bisher hauptsächlich im Bereich von TV-Produktionen tätig. Natürlich gibt es auch zu diesem Film einen IMDB-Eintrag.

Neugierig geworden? Dann schaut doch mal, wo in Eurer Nähe der Film so gezeigt wird… 🙂

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Di, 14.08.2012

Creative Commons Cinema  

Wusstet Ihr schon, dass seit einiger Zeit, genauer gesagt seit Juni 2012, im Filmhaus Saarbrücken einmal im Monat ein Film gezeigt wird, der unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde?
Dabei handelt es sich um eine Lizenz, die die kostenlose Weitergabe unter bestimmten Bedingungen (der Name des Urhebers muss genannt werden, eiCreative Commons Logone Weitergabe von bearbeiteten Versionen kann ebenso wie eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen, erlaubt oder an die Weitergabe zu vergleichbaren Lizenzbedingungen geknüpft werden; weitere Details findet man bei z. B. bei Creative Commons) erlaubt.

Bei den bisherigen Vorstellungen gab es „Nasty Old People“ (28.06.2012, Informationen aufRIP!: A Remix Manifesto: Movie poster der Filmhaus-Seite bzw. in der IMDB) und „Sita Sings the Blues“ (26.07.2012, Filmhaus, IMDB) zu sehen, am Donnerstag dieser Woche, also dem 16.08.2012,  geht es ab 21h mit „RIP: A Remix Manifesto“ weiter, der das Urheberrecht im Informationszeitalter der neuen Medien thematisiert; auch hierzu gibt es natürlich weitere Informationen auf der Filmhaus-Seite und in der IMDB.
Mal abwarten, was ab September angeboten wird, wenn die Reihe – wie ich hoffe – fortgesetzt wird. 🙂

Der Eintritt zu den jeweiligen Vorstellungen war bzw. ist frei, etwaige Spenden werden an die entsprechenden Filmemacher weitergegeben. Die Filme werden normalerweise in Originalsprache gezeigt, teilweise mit deutschen oder englischen Untertiteln. Sogar DVDs mit den gezeigten Filmen werden angeboten (auch wenn man sich diese – in diesem Fall natürlich sogar legal – selbst aus dem Internet herunterladen oder direkt von dort schauen kann).

Wie ich finde, eine sehr schöne Idee, derartige Filme ins Bewusstsein der saarländischen Kinogänger zu rücken und gleichzeitig die Filmemacher damit zu unterstützen.
Vielleicht sieht man sich ja mal bei einer der zukünftigen Vorstellungen?

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Do, 21.01.2010

MOP – Kurzbewertungen und Zeitplan online  

Filed under: Film,non-digest,Unterhaltung von Mawan, 08:52:52 Uhr
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Leider komme ich momentan nicht dazu, genauere Beschreibungen der Filme und der sonstigen Dinge und Ereignisse rund um das 31. Filmfestival Max-Ophüls-Preis zu bloggen, aber mittlerweile sind immerhin schonmal die Punktbewertungen (5 = top, 1 = Flop, 0 = (noch) nicht gesehen) sowie mein Zeitplan für das Festival online.

Wer also mal schnell schauen will, was mir wie gut gefallen hat oder wo man mich voraussichtlich auf dem Festival treffen kann, hat somit eine Stelle, wo man sich auf dem Laufenden halten kann; die Planungen für die Zukunft könnten sich noch kurzfristig ändern.
Die Daten werden voraussichtlich jede Nacht zwischen 1 und 2h für den jeweils vorangegangenen Festival-Tag aktualisiert.

Vielleicht trifft man sich ja mal auf dem Festival? Ich kann es nur empfehlen…

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Mo, 11.01.2010

MOP – Tag 0: Blaue Stunde  

Filed under: Film,non-digest,Unterhaltung von Mawan, 08:43:57 Uhr
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Kaum hat das neue Jahr begonnen, steht auch schon der erste Höhepunkt vor der Tür: demnächst beginnt in Saarbrücken das 31. Filmfestival Max-Ophüls-Preis. Vom 18.-24.01.2010 wird es wieder diverse Filme in verschiedenen Reihen zu sehen geben.

Den offiziellen Auftakt incl. Start des Vorverkaufs bildete wie immer die „Blaue Stunde“. Böse Zungen behaupten, der Name leite sich von der Farbe erfrorener Zehen ab – zwar finde ich die Idee generell gut, den Festivalstart in den Innenhof der Stadtgallerie zu legen, nur leider findet das ganze im Januar und somit häufiger bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt statt, was trotz Tee, Kaffee, Glühwein (und auch die Backherzen fehlten nicht!) etc. die Stimmung doch etwas drückt, somit wird die Veranstaltung durch eine etwas gehetzte „schnell wieder ins Warme“-Aufbruchstimmung überschattet. Frühere Veranstaltungsorte wie das Filmhaus (dafür wohl mittlerweile zu klein), nach dem Hinzukommen des CineStars als Festivalkino der dortige Saal 11, die Johanneskirche etc. hatten auch ihre Vorteile…
Dennoch muss man bei der Herkunft des Namens wohl von anderen Erklärungen ausgehen, außerdem passt der Begriff natürlich zu den blauen Herzen im Festivallogo, auch wenn das Plakat (vgl. oben) dieses Jahr eher von weißen Herzen geschmückt wird, die noch dazu der Gefahr eines Beschusses ausgesetzt sein könnten. Nun ja, an das Plakat von 2008 kommt vermutlich so schnell keines mehr heran – besonders schön sah es in der beleuchteten Version der Saarbrücker Leuchtreklame (vgl. links) aus, und man geht ja schließlich nicht wegen des Plakats zum Festival…

Natürlich gab es auch dieses Jahr die ersten Kurzfilme aus dem Programm des bevorstehenden Festivals zu sehen, eher aus der Richtung kurz (Kurzfilme können ja bis zu einer halben Stunde dauern…) und lustig.
Im einzelnen waren das:

  • „Rummel“ von Benjamin Teske, der bereits letztes Jahr mit „Try a little tenderness“ vertreten war – ein Beziehungsgespräch in etwas ungewöhnlicher Umgebung; zu sehen in der Kurzfilmreihe 1: (Ex)Paare
    Recht unterhaltsam, sehenswert.
    4.5/5 Punkten.
  • „Oma rennt!“ von Nikolaus von Uthmann – auch im hohen Alter kann man durchaus noch in Wettkämpfe verwickelt werden; zu sehen in der Kurzfilmreihe 4: (Über)Leben
    Eine nette Idee mit lustigen Szenen.
    3.75/5 Punkten.
  • „Fröhliche Weihnachten“ von Till Endemann, Fans des Festivals sicherlich noch aus früheren Jahren bekannt durch Kurzfilme wie „Vergissmeinnicht“ oder „Strafstoß“, die Langfilme „Kometen“ und „Das Lächeln der Tiefseefische“ sowie einer Sonderveranstaltung in der sparte4 – ein Film über das „Wettrüsten“ mit Weihnachtsdekorationen; ebenfalls zu sehen in der Kurzfilmreihe 1: (Ex)Paare
    Schwarzer Humor, recht witzig und für alle Leute, die sich von den ganzen blinkenden Lichtern an jeder Ecke zur Weihnachtszeit genervt fühlen, ein Muss.
    4.75/5 Punkten.

Von den äußeren Bedingungen abgesehen ein durchaus gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht!

Mal schauen, ob ich es auch in der Festivalwoche schaffen werde, hier oder via Twitter mindestens kurz über empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Filme, das Drumherum etc. zu berichten; vor habe ich das durchaus, aber so eine Festivalwoche ist erfahrungsgemäß recht anstrengend, so dass ich nichts versprechen will…

Über das weitere Programm kann man sich u. a. auf der Festival-Homepage einen Überblick verschaffen, den Festivalguide gibt es ebenfalls online (sowohl im Flash– als auch im PDF-Format); neben diesen Heften mit Kurzbeschreibungen zu allen Filmen gibt es auch die Timetables kostenlos in gedruckter Version z.B. in allen Festivalkinos; lediglich der Katalog kostet normalerweise Geld.

Ich freue mich jedenfalls auf die Festivalwoche, die ich traditionsgemäß hauptsächlich mit Filmschauen sowie ein paar kurzen Unterbrechungen zum Schlafen und Essen verbringen werde, auch wenn mich wohl auch dieses Jahr wieder einige Leute etwas seltsam anschauen werden, wenn ich ihnen sage, dass ich in dieser Woche keine Zeit habe, da ich da im Kino sein werde…

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