Twitter Kommentare Archiv Tag Cloud Links Feeds   PDF Logo save as PDF

Mi, 10.10.2012

Zuschauersuche Zwonull: „Das Kind“  

Filmposter "Das Kind"Ein neues Konzept verfolgt die Low- Budget-Filmproduktion von „Das Kind„: man hat den Werbeetat heruntergekürzt und das entsprechende Geld in den Film selbst gesteckt; dafür hofft man nun, die so entgangene Aufmerksamkeit durch Blogger etc. wieder auffangen zu können.

Das ist doch mal ein interessanter Ansatz, ich unterstütze das jedenfalls mal (und zwar nicht nur, weil man so auch Freikarten für den Film erhalten kann…) 🙂 Und außerdem klingt eine Verfilmung eines Sebastian-Fitzek-Romans ja auch recht vielversprechend, zumal auch einige namhafte Darsteller wie Ben Becker und Dieter Hallervorden mit von der Partie sind; der Regisseur Zsolt Bács war bisher hauptsächlich im Bereich von TV-Produktionen tätig. Natürlich gibt es auch zu diesem Film einen IMDB-Eintrag.

Neugierig geworden? Dann schaut doch mal, wo in Eurer Nähe der Film so gezeigt wird… 🙂

Bisher 94 Mal aufgerufen.

Di, 14.08.2012

Creative Commons Cinema  

Wusstet Ihr schon, dass seit einiger Zeit, genauer gesagt seit Juni 2012, im Filmhaus Saarbrücken einmal im Monat ein Film gezeigt wird, der unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde?
Dabei handelt es sich um eine Lizenz, die die kostenlose Weitergabe unter bestimmten Bedingungen (der Name des Urhebers muss genannt werden, eiCreative Commons Logone Weitergabe von bearbeiteten Versionen kann ebenso wie eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen, erlaubt oder an die Weitergabe zu vergleichbaren Lizenzbedingungen geknüpft werden; weitere Details findet man bei z. B. bei Creative Commons) erlaubt.

Bei den bisherigen Vorstellungen gab es „Nasty Old People“ (28.06.2012, Informationen aufRIP!: A Remix Manifesto: Movie poster der Filmhaus-Seite bzw. in der IMDB) und „Sita Sings the Blues“ (26.07.2012, Filmhaus, IMDB) zu sehen, am Donnerstag dieser Woche, also dem 16.08.2012,  geht es ab 21h mit „RIP: A Remix Manifesto“ weiter, der das Urheberrecht im Informationszeitalter der neuen Medien thematisiert; auch hierzu gibt es natürlich weitere Informationen auf der Filmhaus-Seite und in der IMDB.
Mal abwarten, was ab September angeboten wird, wenn die Reihe – wie ich hoffe – fortgesetzt wird. 🙂

Der Eintritt zu den jeweiligen Vorstellungen war bzw. ist frei, etwaige Spenden werden an die entsprechenden Filmemacher weitergegeben. Die Filme werden normalerweise in Originalsprache gezeigt, teilweise mit deutschen oder englischen Untertiteln. Sogar DVDs mit den gezeigten Filmen werden angeboten (auch wenn man sich diese – in diesem Fall natürlich sogar legal – selbst aus dem Internet herunterladen oder direkt von dort schauen kann).

Wie ich finde, eine sehr schöne Idee, derartige Filme ins Bewusstsein der saarländischen Kinogänger zu rücken und gleichzeitig die Filmemacher damit zu unterstützen.
Vielleicht sieht man sich ja mal bei einer der zukünftigen Vorstellungen?

Bisher 227 Mal aufgerufen.

Di, 15.02.2011

Fluch der Flexibilität – Über Planungen und Erwartungen an einen Twitterstammtisch  

Filed under: Freizeit,Web 2.0 von Mawan, 04:29:55 Uhr
Tags:

Da die Planungen des Saarländischen Twitterstammtisches und einiger Aktionen in dessen Umfeld in letzter Zeit zunehmend chaotischer werden und mir einzelne Äußerungen in diesem Kontext doch sehr negativ aufgefallen sind, wie bereits angekündigt hier mal ein paar Ansichten und Gedanken aus meiner Position dazu, vor allem im Hinblick auf den Ablauf der Organisation zukünftiger Events dieser Art.
Mich stören nämlich momentan zwei Dinge, erstens die Tendenz, mit der sich die Planbarkeit entwickelt (was aus meiner Sicht zumindest nicht noch unvorhersagbarer und/oder kurzfristiger werden sollte), zum anderen insbesondere die Einstellung, die ich vor allem aus einem Kommentar herauslese.

Vorab: es hat auch am Freitag, wie bei jedem anderen Event vorher auch,  geklappt, dass jeder, der das wollte, auch einen Platz bekommen hat; letztendlich waren wir dann 17 Leute für 18 reservierte Plätze, und ich bin auch optimistisch, dass es auch in Zukunft halbwegs hinhauen wird, dass wir alle Leute unterkriegen, zumal wir an anderen Orten weniger bezüglich der Personenanzahl beschränkt sein dürften.
Dennoch sollten sich bitte alle Beteiligten klar machen, dass das teilweise nur möglich ist, weil der jeweilige Organisator – teilweise mehrfach – noch nach der Reservierung erneut anrufen muss, das Restaurant dann ggfs. (so geschehen z.B. im Flammkuchenhaus) nochmal Tische umstellen muss etc. und das somit, auch wenn kurzfristige Änderungen noch zu berücksichtigen sind, zusätzliche Arbeit bedeutet. Weiterhin ist es so, dass es ja nicht nur um einzelne Leute geht, sondern es sich mittlerweile bei ca. 20 Teilnehmern um 5-10 Leute handelt, die in den letzten 1-2 Tagen vorher oder gar am Tag selber noch ihren Zusagestatus ändern (oder entgegen der Tweetvite-Aussage dann trotz Zusage nicht bzw. trotz Absage doch kommen), und ich habe den Eindruck, dass das immer mehr Leute sind, evtl. auch, weil es ja doch jedes Mal irgendwie hinhaut.
Während ich für kurzfristige Absagen durchaus noch Verständnis habe, wenn da wirklich was kurzfristiges und unvorhersehbares dazwischen gekommen ist (schließlich dürfte es allen Leute lieber sein, zum Twitterstammtisch zu kommen, als z.B. krank im Bett zu liegen, mit den Folgen einer überschwemmten Küche oder ausgefallen Heizung kämpfen zu müssen etc.) und es umgekehrt wirklich Leute geben mag, die bis kurz vorher nicht wissen, dass sie kommen können und wollen (z.B. Neulinge, die vorher gar nichts vom Twitterstammtisch wussten, vorher noch einen anderen Termin nicht vorhersagbarer Dauer haben o.ä.), kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei so vielen Leuten wirklich der Fall ist, dass sie erst zwei oder noch weniger Tage vor einem Treffen sagen können, dass sie teilnehmen können. Insofern wäre es durchaus hilfreich, wenn sich zumindest die, bei denen der Grund nicht nur eigene Bequemlichkeit, bis zum allerletzten Moment flexibel zu sein (ich erinnere mich etwa an Leute, die z.B. für das Flammkuchenessen mittags noch abgesagt hatten, dann abends auf einmal doch da standen und erklärten „ja, wir mussten ja sowie was essen“ – das ist sicherlich richtig, auch wenn die Erkenntnis doch nicht so arg neu gewesen sein dürfte…), sich möglichst bis zur Reservierung eintragen würden. Während man mit einer Gruppe von 5-10 Leuten vielleicht noch kurzfristig planen kann (sicherlich auch nicht überall), ist das in der Größenordnung ohne rechtzeitige Reservierung eben nicht machbar, erst recht nicht am Wochenende, wo ja nicht nur die Teilnehmer des Twitterstammtisches erfahrungsgemäß am ehesten Zeit haben…

Das aber nur als Erinnerung an Dinge, die eigentlich ohnehin bekannt sein dürften, auch wenn sich einige wohl weniger Gedanken gemacht haben, dass doch etwas Aufwand hinter so einer Planung steckt. Der eigentlich Grund für diesen Artikel waren dann einige Äußerungen auch der Diskussion rund um den letzten Twitterstammtisch in Form eines Sushi-Essen. Hier zunächst der zeitliche Ablauf: Wie immer wurde zunächst eine Doodle-Umfrage zur Terminfindung angelegt und über diverse Medien und Accounts auf Twitter, Facebook etc. darauf hingewiesen. Wie immer wurde (hier nach ca. einer Woche) der Termin genommen, an dem die meisten Leute „ok“ eingetragen hatten. Teilgenommen hatten 19 Leute, von denen 12 u.a. für den 11.02. gestimmt hatten, von diesen waren übrigens 5 dann tatsächlich anwesend… Natürlich ist die Teilnahme bei Doodle keine verbindliche Zusage, aber doch ein Anhaltspunkt für die spätere Personenzahl und somit auch die Reservierung…
Es folgte die Erstellung des Tweetvite-Events und – in Anbetracht der Tatsache, dass das Oishii bekanntlich gerade am Wochenende eher ausgebucht ist und der Termin bereits ca. anderthalb Wochen später bevorstand, am nächsten Tag eine vorläufige Reservierung, zunächst für 13 Leute (es gab Zeiten, in denen die Zahl der spontanen Absagen ungefähr gleich mit der der spontanen Zusagen war…); später hat Andi auf 18 erhöht (zu diesem Zeitpunkt waren die 13 noch nicht erreicht) und darauf hingewiesen, dass dies die Maximalgrenze ist; bei Leuten, die schon Interesse geäußert hatten, z.B. durch Eintrag bei Doodle oder in Form eines „Maybe“ bei Tweetvite, ohne zuzusagen, wurde nochmal explizit nachgefragt. Am 07.02. – also knapp vier Tage vor dem Stammtisch – war die  Grenze von 18 dann erreicht bzw. bereits leicht überschritten, worauf ich auch nochmal explizit in den Kommentaren hingewiesen hatte. Dennoch haben sich weitere Leute eingetragen (was ja auch durchaus gut so ist, da diese Leute ja gern kommen können, wenn – wie immer – andere absagen und somit wieder Plätze frei sind), so dass wir zwischenzeitlich bei 23 Teilnehmern zuzüglich ggfs. Leuten von der „Maybe“-Liste gewesen wären, was – Anwesende werden mir wahrscheinlich zustimmen – mit den 18 vorhanden Plätzen einfach nicht sinnvoll zu machen gewesen wäre.

Daher hatte ich ich es gewagt, darauf hinzuweisen, dass wir möglicherweise (d.h. im Falle weiterer Anmeldungen oder ohne Absagen der eingetragenen Leute) nicht alle unter bekommen würden. Während viele das durchaus ok fanden („wäre also kein absoluter Weltuntergang“, „würde mich freuen, wenn es klappt, obwohl ich mich so kurzfristig angemeldet habe, aber wenn nicht heute.. freue ich mich neugierig auf das nächste Mal“ etc.), gab es auch andere Meinungen, insbesondere den Vorschlag, das ganze doch ganze zwei Tage vorher noch  woanders hin zu verlagern (wobei ich überzeugt bin, dass das schon daran gescheitert wäre, dass für einen Freitagabend und für eine Gruppe von 20 oder mehr Personen kaum so kurzfristig eine entsprechende Reservierung möglich gewesen wäre) und somit dem Oishii abzusagen, da dieses mit unseren Kapazitäten nicht klarkäme sowie „Leute ausladen geht gar nicht“. Spätestens damit war dann bei mir der Punkt erreicht, der diesen Artikel notwendig machte, da solche Dinge bei mir gar nicht gehen und die Grenze zu dem, was ich noch kommentarlos hingenommen hätte, damit deutlich überschritten war:
Erstens stimmt es nicht, dass das Oishii mit unseren Kapazitäten (zum Zeitpunkt der Reservierung) nicht klargekommen wäre, vielmehr lag die Zahl der reservierten und zugesagten Plätze sowohl bei der ursprünglichen als auch bei der erhöhten Reservierung über der Zahl der Zusagen incl. Reserve zum jeweiligen Zeitpunkt. Was hier eben nicht möglich war, war auch am Tag selbst oder kurz vorher nochmal um ein paar Plätze zu erhöhen, und das war anderthalb Wochen vorher klar und kommuniziert. Noch unzutreffender finde ich das „Leute ausladen“: wenn sich Leute eintragen, obwohl sie damit die maximale Personenanzahl überschreiten, ist das (auch im Hinblick auf später freiwerdende Plätze) durchaus ok, begründet aber in meinen Augen keinen Anspruch darauf, auch noch eine Woche nach der Reservierung und zwei Tage vor dem Stammtisch noch auf jeden Fall einen Platz zu kriegen (auch wenn das bisher immer hingehauen hat). Geht es noch?!? Man kann sich also offenbar jederzeit anmelden, den wochenlangen Vorlauf mit wiederholten Bitten um Eintragung ignorieren zu können, aber Restaurant und Organisatoren haben dann gefälligst sicherzustellen, dass unter allen Umständen (wahrscheinlich auch noch, wenn eine halbe Stunde vorher noch zehn Leute dazukommen?!) genügend Plätze vorhanden sind. Gilt das auch für Konzerte oder Flugreisen (vermutlich hat der Veranstalter dann ein Ereignis in eine andere Halle zu verlegen oder ein weiteres bzw. größeres Flugzeug herbeizuzaubern…), ist da wenigstens ein paar Sekunden vor Beginn bzw. Abflug ein „ausverkauft“ bzw. „ausgebucht“ akzeptabel oder bezieht sich dieses Anspruchsdenken ohnehin nicht auf kommerzielle Dinge, sondern nur auf den ehrenamtlich organisierten Twitterstammtisch, der bis zum letzten Moment über beliebig viele Plätze zu verfügen hat? Auch dem Argument, dass doch immer noch Nachzügler kommen, mag ich nicht wirklich folgen, denn erstens folgt aus der Tatsache, dass das einige in der Vergangenheit entgegen der Organisatoren-Bitten so gehandhabt haben, ja nicht, dass das immer (und vor allem bei immer mehr Leuten…) so gehandhabt und vor allem möglich sein muss, und vor allem ist es ja auch immer so, dass noch Absagen kommen.

Auch mal abgesehen davon, dass ich es schon als ziemlich unverschämt empfinde, einerseits für sich selbst und  andere in Anspruch zu nehmen, bis zum letzten Moment flexibel zu sein, während wieder andere unter allen Umständen Dinge zu garantieren haben: wie sollte man das denn bewerkstelligen? Einfach die Umfragen dicht machen, so dass sich Leute nicht mehr eintragen können (was aber schlecht ist, wenn doch wieder Plätze frei werden und man dann wirklich unnötigerweise Leute ausschließen würde)? Sollte man mal für alle Fälle für 30 Leute reservieren, auch wenn man nur mit 20 rechnet, um auf jeden Fall noch freie Plätze zu haben, auch wenn sich kurzfristig noch deutlich mehr Leute melden als abspringen – und wenn das nicht der Fall ist, bleiben die Plätze halt leer und der Restaurantbetreiber und Leute, denen er deswegen absagen musste, haben dann halt leider Pech gehabt? Fände ich eine etwas asoziale Vorgehensweise, da ich eine Reservierung nicht nur als einseitige Verpflichtung ansehe: natürlich hat einerseits das Restaurant dann auch Plätze in mindestens der zugesagten Zahl zur Verfügung zu stellen, umgekehrt sollten die Gäste dann aber auch zumindest in etwa in einer entsprechenden Zahl erscheinen; und ich hätte Verständnis für jeden Gastwirt, der sich weigert, entsprechende Reservierungen von Leuten anzunehmen, wenn da in der Vergangenheit massiv Plätze frei geblieben sind und ihm somit einen unnötigen Verdienstausfall gebracht haben (und genau das wäre hier passiert, wenn wir wirklich für 23 oder mehr Plätze gesorgt hätten, mal abgesehen davon, dass das nicht möglich gewesen wäre). Wenn es für manche Leute normal sein sollte, eine Reservierung dann mal eben als unverbindlich anzusehen und die Restaurants mit Hinweis auf „unternehmerisches Risiko“ hängen zu lassen, mögen sie das Events, um die sie sich kümmern (also mehr als eventuell zu kommen oder dann vielleicht auch doch wieder nicht und Ansprüche zu stellen… ;-/) von mir aus machen, aber ich weigere mich, das ebenfalls so handzuhaben. Und für die Unfähigkeit, ein paar Tage vorher zu sagen, ob man nun kommt oder nicht, kann man in den meisten Fällen meiner Ansicht nach durchaus was, und selbst wenn nicht, sollte man das Risiko, ggfs. keinen Platz mehr zu bekommen, eben selbst tragen. Es war nie die Rede davon, jemandem von den für die verfügbaren Plätze angemeldeten Leuten (also den ersten 18) wieder abzusagen. Was aber durchaus möglich sein sollte, wenn alle Interessenten eben trotz Absagen und Bemühungen nicht unterzubringen sind (und es dürfte ja auch niemandem was bringen, wenn sich dann auf einmal 25 Leute auf 18 Plätze quetschen müssen), dann eben die teilweise über eine Woche nach der Reservierung und trotz mehrerer Hinweise auf begrenzte Kapazitäten erfolgten Anmeldungen eben nicht mehr zu berücksichtigen, auch wenn das bisher erfreulicherweise noch nie notwendig war. Natürlich sollte der Twitterstammtisch offen bleiben, was aber für mich nicht heißt, dass jederzeit für jeden Platz zu sein hat (zum Zeit der Reservierung aber schon, was aber eben Anmeldungen zum entsprechenden Zeitpunkt voraussetzt). Und das Problem ist natürlich nicht völlig neu, tritt aber mittlerweise deutlich verstärkt auf, da es nicht nur insgesamt immer mehr Leute werden (was grundsätzlich ja durchaus erfreulich ist), sondern auch ein immer höher werdender Anteil von Leuten offenbar glaubt, sich noch kurzfristig entscheiden zu können, was bei Gruppen dieser Größe eben durchaus kritisch ist.
Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb: wenn sich Leute bis zum letzten Moment Flexibilität erhalten wollen oder müssen, ist das ok (auch wenn es uns das Leben nicht gerade leichter macht). Dann aber noch das Risiko, ggfs. keinen Platz mehr zu kriegen, auf andere abzuwälzen und an diese überzogene Forderungen zu stellen, ist in meinen Augen doch arg daneben.
Dennoch halte ich es für das beste System, bei der bisherigen Vorgehensweise zu bleiben; normalerweise sollte das ja klappen, und ansonsten haben halt die Leute Pech gehabt, die das Problem durch kurzfristige Planungen verursacht haben, was dann zwar schade, aber eben auch irgendwie fair ist.

Was hingegen weniger bringt sind Vorschläge, kurzfristig für eine Gruppe dieser Größe mal eben einen neuen Ort zu suchen (mangels realistischer Durchführbarkeit), und was in meinen Augen gar nicht geht, sind dann solche Aussagen und Forderungen wie die oben genannten…
Daher nochmal meine Bitte, sich rechtzeitig anzumelden. Das erleichtert nicht nur Organisatoren und Restaurantbetreibern die Arbeit, sondern dann kann man natürlich auch erwarten, einen Platz zu bekommen…
Natürlich sollte das jetzt nicht dazu führen, dass jeder erstmal zusagt und wir dann doch mit viel zu hohen Reservierungen planen (was dann übrigens auch die möglichen Orte für Twitterstammtische eingrenzen würde), dazu siehe oben.

Sollte es hingegen so weitergehen, dass diverse Leute nach Belieben jederzeit zu- und absagen und dann einzelne noch fordern, dass damit jederzeit problemlos umgegangen werden kann, könnte es sein, dass ich mich aus der Organisation derartiger Ereignisse zurückziehe und den Leuten überlasse, die dann offenbar besser wissen, wie man sowas macht.
Wäre mal interessant zu sehen, ob das dann wirklich der Fall ist…

Bleibt zu bemerken, dass es natürlich nicht darum geht, irgendwelche Leute nicht dabei zu haben (der Idealfall ist natürlich, dass alle Interessierten teilnehmen können), sondern nur um den Zeitpunkt und Umsetzbarkeit der Anmeldung. Und hätten diesmal eben nicht relativ viele Leute kurzfristig absagen müssen, hätten wir nun mal ein ernsthaftes Platzproblem gehabt: Selbst im Normalfall ist es nicht einfach, mal eben 5 oder mehr Leute in einer solchen Runde noch mit unterzubringen, wenn alle etwas essen wollen, und bei Sushi mit diversen Schälchen etc. und bei Mangel an verfügbaren Stühlen (die anderen Tische waren nämlich auch alle belegt) erst recht.

Bevor das jetzt aber zu negativ klingt: ich glaube und hoffe, dass wir es auch in Zukunft, wie es bisher immer ja auch immer der Fall war, alle Leute unterkriegen. Aber dazu sollte sich bitte auch jeder bemühen, den Organisatoren nicht das Leben unnötig schwer zu machen und dann auch noch Forderungen nach Garantien zu stellen (während man selbst natürlich zu nichts verpflichtet ist), dann sollte das auch ohne größere Probleme hinzukriegen sein, zumal ja nicht überall die Kapazitäten so eng sind wie beim Sushi-Essen…

Abschließend noch herzlichen Dank an Andi, der trotz diversen Chaos diesen Twitterstammtisch organisiert hat und zu einer weiteren gelungenen Aktion gemacht hat!

Bisher 677 Mal aufgerufen.

Mi, 15.09.2010

Freude über Freudsche Verbrechen – Claudio verschenkt Hörbücher  

Filed under: Freizeit,Hörspiel,non-digest,Unterhaltung von Mawan, 21:01:50 Uhr
Tags:

Heute mittag fiel mir folgender  Tweet von Claudio Medien auf:

Wer Lust hat ein Hörbuch zu hören und bereit ist, dieses kurz zu bewerten, bekommt HEUTE ein Hörbuch seiner Wahl geschenkt. Einfach melden.
@Hoerbuecher
Claudio Medien

Natürlich hielt ich das sofort für eine schöne Aktion, Hörbücher sind schließlich immer gut, erst recht, wenn es sie auch noch kostenlos bzw. im Gegenzug für eine kurze Rezension gibt. Als man mir noch versichert hatte, dass ich mir mit der Kritik Zeit lassen könne, stand für mich fest: ich bin dabei.

Nachdem ich gegen Abend dazu gekommen war, mir ein Hörbuch auszusuchen und dies zu twittern – meine Wahl war auf  „Freudsche Verbrechen“ von Eva Rossmann gefallen – erhielt ich fast sofort per DM einen Gutscheincode, mit dem sich das Hörbuch kostenlos herunterladen ließ.

Die Daten werden unter anderem als ZIP-Archiv zur Verfügung gestellt, das neben den einzelnen Tracks im MP3-Format (128 kbit/s) auch das Cover im JPG-Format enthält; die Einträge bleiben im Benutzerkonto erhalten (ich hatte vor längerer Zeit dort schon einmal etwas heruntergeladen, auch das war noch zugreifbar) und können von dort wahlweise direkt abgespielt, in Form einer MP3-Datei oder eben im bereits oben genannten ZIP-Archiv auf den eigenen Rechner kopiert werden, sogar ein direkter Zugriff auf einzelne Tracks ist verfügbar; somit ist insbesondere auch ein erneuter Download erworbener Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Einige Hörbücher werden statt als MP3-Version im WMA-Format bereitgestellt, dies ist aber bereits in der Artikelansicht gut erkennbar.
Die Vorgehensweise – wie sie bis auf den Direktzugriff auf die einzelnen Tracks z.B. auch von Lauscherlounge bzw. Soforthoeren, wo die entsprechenden Dateien heruntergeladen werden können, praktiziert wird, halte ich für vorbildlich; die Angebote anderer Händler sind da leider weniger benutzerfreundlich, zum Beispiel kann man Inhalte bei Amazon nur einmalig herunterladen, audible stellt die meisten Inhalte sogar nur in einem speziellen Format zur Verfügung, so dass eine Nutzung unter Linux oder auf einem normalen MP3-Player schwierig bis unmöglich ist.

Vielleicht mag sich der ein oder andere meiner Leser auch noch ein kostenloses Hörbuch sichern – die Aktion läuft noch bis heute, 23:59h; somit bleiben Euch ja noch ein paar Stunden…
Wer meine Blogeinträge immer sofort liest, könnte hier also einen kleinen Vorteil haben 😉

Von meiner Seite geht erstmal ein herzliches Dankeschön an Claudio für die Aktion und die problemlose Abwicklung.
Die Rezension des Hörspiels folgt natürlich auch noch, allerdings muss ich es dazu selbstverständlich erstmal komplett hören, während ich bis jetzt noch nicht über das Kopieren auf meinen MP3-Player und den Anfang des Hörbuchs hinaus gekommen bin; könnte also noch ein paar Tage dauern, schließlich liegen noch ca. zweieinhalb Stunden Hörgenuss vor mir 🙂

Bisher 414 Mal aufgerufen.

Di, 15.06.2010

Unterwegs auf Fototour in Saarbrücken – Mobile City Walk 2010  

Bianca aka @ChiliConCharme hatte uns vor einiger Zeit auf den Mobile City Walk aufmerksam gemacht, einen Fotowettbewerb, der u.a. von Addison-Wesley initiiert worden ist, in diversen Städten gleichzeitig stattfinden sollte, „mobiles Leben“ zum Thema hatte und bei dem konsequenterweise auch nur Handys bzw. Smartphones zum Bilderschießen zugelassen waren.
Dankenswerterweise hatte sich Bianca als lokale Organisatorin zur Verfügung gestellt und somit die Teilnahme Saarbrückens erst ermöglicht. Für sechs weitere Leute eine willkommene Gelegenheit, ein paar unterhaltsame Stunden zu verbringen und die Landeshauptstadt – auch wenn die natürlich jeder schon irgendwie kannte – mal aus anderer Perspektive und viel bewusster als im alltäglichen Vorbeirennen zu erleben; bei mir kam noch dazu, dass es natürlich die perfekte Gelegenheit war, mein relativ neues HTC Desire auch mal bei so einer Gelegenheit auszuprobieren (ein Blogartikel zum neuen Spielzeug ist übrigens auch geplant, mal schauen, wann ich dazu komme…). Bianca hat das gleiche Gerät schon länger, und wie man heute via Twitter erfahren durfte, haben wir Christian (@Chrysadelic) wohl auch überzeugt… 😉
Ich, Tim, Bianca, Christian, Judith, Dirk, Tim und Ayla (vorn)Außerdem waren noch ein paar andere Leute aus Twitterstammtisch-Kreisen dabei, nämlich Dirk (@beatnig) und Judith (@JayRachel); darüber hinaus konnten wir uns auch darüber freuen, Tim (@TimRozenski) und Tobias (@tobi0001) mal persönlich kennen zu lernen; letzter hatte auch noch die Hündin Ayla dabei (die noch nicht auf Twitter vertreten ist, aber über einen Facebook-Account verfügt ;-)).

So trafen wir uns denn zunächst am Schloss, um von dort aus auf einer vorher geplanten Route (blau in unten stehender Karte) Richtung Sankt Johanner Markt zu ziehen, natürlich nicht auf dem direkten Wege, um unterwegs die Gelegenheit zu diversen Fotos zu haben. Nach anfänglichen Bedenken stellte sich heraus, dass sogar für gutes Wetter gesorgt war; niemand wurde nass, und auch die dunklen Wolken verzogen sich relativ schnell 🙂

Routen Mobile City Walk Saarbrücken 12.06.2010

Der Dino, Christian und BiancaGleich am Fuße des Schlossbergs gab es einen kleinen Aufenthalt, um den dortigen Flohmarkt zu sichten, wobei Dirk gleich einen Einkauf tätigte, der uns den Rest der Tour begleiten sollte und vermutlich das meist fotografierte Motiv des gesamten Saarbrücker Mobile City Walks war: der Dino schlüpfte aus seinem Ei (und ja, er war durchaus mobil ;-)).

Weitere Stationen waren das Staatstheater, die Basilika St. Johann, das Rathaus, die Johanneskirche, das Nauwieserviertel, die Sankt-Michael-Kirche incl. des dort befindlichen Spielplatzes (wer hat gesagt, dass der nur für Kinder ist? Twitterer und Dinos fühlen sich da auch wohl! :-)) und der Beethovenplatz sowie natürlich alles mögliche auf dem Weg dazwischen.
Da bereits der für 14h reservierte Tisch bei Tante Maja wartete (ja, man kann auf dieser Strecke durchaus zweieinhalb Stunden verbringen, wenn man sich etwas Zeit für Fotos und sonstige Spielereien nimmt :-)), beschlossen wir spontan, den Rest der Strecke abzukürzen und uns direkt wieder Richtung Sankt Johanner Markt zu begeben, um uns auf unser (wie ich finde: wohlverdientes) Mittagessen zu stürzen. Letztendlich hatten wir dann die in obiger Karte violett markierte Strecke hinter uns gebracht.

Einen Teil der Fotos der Saarbrücker Teilnehmer findet Ihr in dieser Gruppe bei Flickr, meine Fotos gibt es zusätzlich auch noch hier (in voller Auflösung und als komplette Sammlung, da man mit einem kostenlosen Flickr-Account nur maximal 100MB/Monat hochladen darf, insofern hat eine exzessiv genutzte 5-Megapixel-Kamera auch ihre Nachteile…).

Kunstwerk Bahnhofstrasse vor KarstadtAbschließend noch einen herzlichen Dank auch an Addisson-Wesley, die den Wettbewerb ins Leben gerufen haben, und Bianca, die sich um die Organisation der Saarbrücker Ausgabe gekümmert hat :-).
Eine rundum gelungene Aktion, die man – ob mit oder ohne Wettbewerb drumherum – natürlich auch an anderer Stelle mal wiederholen könnte… 🙂
Wer auch immer nun die Preise für das beste Saarbrücker Foto und das des gesamten Wettbewerbs abräumen sollte: es hat jedenfalls richtig Spaß gemacht, und das ist ja eigentlich das wichtigste 🙂

Weitere Artikel zu der Aktion findet Ihr hier (falls ich was vergessen haben sollte: bitte melden, ist keine böse Absicht, ich ergänze gern…):

Sulzbachstrasse Saarbrücken

Und last but not least: die Abstimmung über das beste Saarbrücker Foto findet Ihr bei TwtPoll.

Bisher 7955 Mal aufgerufen.

So, 13.06.2010

Hier geht’s um die Wurst – Das Curry-Meeting  

Filed under: Freizeit,non-digest,Twitter von Mawan, 23:20:56 Uhr
Tags:

Aus dem untenstehenden Tweet von Jürgen aka @HappyBuddha entstand die Idee, sich mit ein paar Interessierten zum Testen dieser legendären Currywurst zu treffen.
Selbige ist demnach in Riegelsberg in der Nähe der Saarbahn-Haltestelle „Rathaus“ erhältlich, somit sollte die entsprechende Bude auch von außerhalb Riegelsbergs gut erreichbar sein.

Eingeladen zur besten Berlinischen Currywurst im Saarland ..
@happybuddha
Jürgen Bo.

Geplant ist nun, sich einen schönen Tages (oder wohl besser: frühen Abends) dort zum Currywurst-Essen zu treffen und anschließend in eine geeignete Kneipe o.ä. in Riegelsberg umzuziehen bzw. nach Saarbrücken zu fahren, um z.B. im Ratskeller (dort gibt es ab 22:30h „Rats-Stunde“ – für alle Cocktails incl. der Jumbo-Cocktails je 4,90 EUR…) noch was zu trinken, sollte die Currywurst nicht gereicht haben, wäre auch noch was zu Essen verfügbar; natürlich gibt es auch andere Getränke. Die komplette Karte ist auch online abrufbar.

Leute, die grundsätzliches Interesse haben, beim ersten saarländischen Curry-Meeting dabei zu sein, tragen sich bitte in diese Doodle-Umfrage ein, damit wir einen Überblick über die ggfs. beteiligten Leute und einen geeigneten Termin erhalten.
Gern können auch Vorschläge zum weiteren Verlauf des Abends (geeignete Orte in Riegelsberg oder Saarbrücken sowie Eure Vorlieben bzgl. des Ortes) gemacht werden, z.B. in den Kommentaren hier im Blog oder bei Doodle.
Auch Diskussionen via Twitter sind selbstverständlich möglich – Hashtag #CurryMeeting 🙂

Auch diese Veranstaltung wird präsentiert vom Saarländischen Twitterstammtisch 🙂

Bisher 420 Mal aufgerufen.